Bürgerhaus Appen

Mit dem Bürgerhaus haben wir ein Gebäude mitten im Dorf, das die bäuerliche Tradition Appens symbolisiert, zugleich genügt dieses Haus den zeitgemäßen Ansprüchen für die unterschiedlichsten Veranstaltungen.

Inmitten unseres Dorfes an der Hauptstraße (gegenüber dem Nahkauf-Markt) sehen Sie ein reetgedecktes Bauernhaus. Dieses ehemalige Uhlsche Bauernhaus wurde von 1989 bis 1991 zum Bürgerhaus umgebaut.

Es ist das letzte Wirtschaftsgebäude eines Hofes mit langer Geschichte.

Die Besitzerchronologie beginnt im Jahre 1666. Eigentümer ist Jacob Claussen. Bis 1877 bleibt der Hof im Eigentum der Familie Claussen. Er wurde über 8 Generationen immer jeweils auf einen Sohn vererbt.

Im Jahre 1877 kauft das Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Teilen des Landbesitzes der Nachbar Hans Joachim Martens für seinen Sohn Johann Hinrich. 1906 übernahm dessen Sohn Jochim Johannes, er heiratete Elise Kaland aus Appen. Die Tochter Luise übernahm mit ihrem Mann Willi Uhl 1961 den Hof, nachdem Willi Uhl den Hof bereits ab 1929 gepachtet hatte. Erben von Luise und Willi Uhl waren die Brüder Hans und Helmuth Uhl. Die Gemeinde Appen erwarb das Haus 1986.

Es ist ein niederdeutsches Hallenhaus, auch Niedersachsenhaus genannt, errichtet als Zweiständerhaus. Hauptmerkmal eines Hallenhauses ist die längs im Hause verlaufende große Diele, die "Grootdeel". An beiden Längsseiten befanden sich Stallungen für Pferde und Rinder sowie Kammern für Knechte und Mägde. Unser Haus ist so ausgebaut, dass diese Funktionen noch vorstellbar sind. Damit ist das Haus ein Dokument für die bäuerliche Tradition Appens. Es ist aber auch ein Beispiel für die großartigen Leistungen des Handwerks.

Das Baujahr des Hauses ist nicht mehr feststellbar. Bauweise und Größe deuten darauf hin, dass es Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.

Die Gebühren richten sich danach, ob die Räume von Appener Bürgern oder externen Nutzern angemietet werden. Weitere Informationen und sowie eine Gebührenliste (PDF) finden Sie unter dem unten angegebenen Link.